Freitag, 31. März 2017

Tulipa turkestanica--eine Liebe auf den ersten Blick

Mit den Jahren verändert sich ja der eigene Garten und auch die Pflanzen die man bevorzugt anpflanzt. Manchmal ist es der eigene Geschmack der sich ändert oder die äusseren Einflüsse, so wie bei uns. Unser Garten wurde mit der Zeit immer schattiger, das sollte natürlich beim Pflanzen berücksichtigt werden. Am Anfang meiner Gartenzeit habe ich gekauft was mir am besten gefiel und gepflanzt. Aber es rächt sich immer, wenn man die Standortansprüche der Pflanzen nicht berücksichtigt. Aber Gärtnerinnen sind ja lernfähig, zumindest meistens!!!!!
 Früher habe ich dann auch von bunten Tulpenbeeten im Frühjahr geträumt. Und bin wohl wir die meisten enttäuscht worden. Pflanzt man an eine Stelle 10 Tulpen, sind es im darauffolgenden Jahr noch 3 wenn man Glück hat oder sie blühen gar nicht mehr. Kurz gesagt: frustrierend !!Oder teuer wenn man jedes Jahr neue Zwiebeln kauft. Ich habe auch über die Jahre alle Tipps versucht, von düngen während des Austriebs bis Einpflanzen in Töpfe etc, etc , etc
Und dann habe ich die Wildtulpe für mich entdeckt. Sie sind zwar nicht so spektakulär wie ihre hochgezüchteten Schwestern, aber sie kommen willig jedes Jahr wieder und vermehren sich evtl. noch über Brutzwiebeln oder Samen. Und wunderschön sind sie auch , aber auf eher vornehmere Weise. Im letzten Jahr habe ich dann in der Gärtnerei eine Tüte Zwiebeln der Turkestanischen Tulpe entdeckt. Und bin verliebt..........
Ganz zart und fragil, aber bis zu 30 cm hoch. Sie blüht schon sehr früh und ist von allen Wildtulpen die Art mit den meisten Blüten auf einem Stengel.

Durch ihre Wuchsform ist sie gerade für natürlichere Bepflanzung sehr gut geeignet.

Ist sie nicht wunderschön ?
Also greift zu, wenn ihr im Herbst ein Säckchen Zwiebeln der Tulipa turkestanica findet.
Wer nochmal meinen Post vom letzten Jahr über Wildtulpen in meinem Garten lesen will,
klickt hier


Kommentare:

  1. Ja, das kenne ich gut, irgendwie verabschieden sich immer mehr Tulpen von Jahr zu Jahr, teilweise kommt nur noch das Blattgrün aus der Erde, aber keine Blüte mehr. Ich überlege auch, ob ich im Herbst nicht einige wildtulpen setze, deine Bilder sind gerade ein richtig gutes Argument dafür!!!
    Liebe Grüße
    Katharina

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  2. Das mit den Tulpen die nur noch spärlich ein zweites mal blühen kenne ich nur zu gut! Dafür hab ich aber auch jede Menge rote Tulpen im Garten die schon 30 Jahre und noch länger jedes Jahr zuverlässig wieder erscheinen. Wildtulpen hab ich eine gelbe Sorte im Garten, ich glaube es sind die ganz normalen Weinbergtulpen. Die vermehren sich mehr als mir lieb ist und das Laub sprießt munter vor sich hin. Gepflanzt habe ich sie allerdings nicht, die sind wohl mit einer Ladung Erde in unseren Garten gekommen.

    LG Lis

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  3. In einer Zinkwanne habe ich jetzt welche, in den Beeten verschwinden sie leider immer, ich habe da Clothilde im Auge *mecker*. Es ist mit Zwiebeln hier sehr schwierig, egal welchen. Krokusse gehen meist, Tulpen sind teuer, wie du schon sagst, sie kommen dann nicht mehr. Die Osterglocken verschwinden auf merkwürdige Weise. Echt ätzend.

    Sigrun

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  4. Wunderschön, deine Fotos! Das ist seit diesem Jahr wirklich und endgültig meine Lieblingstulpe, so! Ich hoffe, dass sie sich gut vermehren. Die Samenstände lasse ich dran, bei den großen Tulpen breche ich die immer ab.
    Tulipa tarda ist auch toll, die blüht seit heute bei mir.
    VG
    Elke

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  5. Deine neue Wildtulpe ist wirklich sehr hübsch. Mit den Zwiebelblühern ist das so 'ne Sache. Es hängt wohl viel vom Boden ab. Wir haben einen tollen Narzissenboden, aber auch die Tulpen machen sich gar nicht so schlecht. Vor allem dort, wo man den Boden in Ruhe lässt, kommen sie immer wieder und vermehren sich sogar. Da ich eine ziemlich faule Gärtnerin bin, kommt mir das sehr entgegen. Inzwischen klappt es sogar mit den Kaiserkronen. War vor ein paar Jahren noch ein Ding der Unmöglichkeit. So gibt es immer wieder Überraschungen.
    Herzliche Grüße
    Elke (Mainzauber)

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