Mittwoch, 18. Mai 2016

Im Rhodowäldchen

Bisher habe ich über einen kleinen Gartenteil direkt hinter unserem Gartenhäuschen kaum berichtet.
Ein kleines Rhodowäldchen ist dort mit den Jahren entstanden.
Die Bäume vom Nachbarn werfen dort Schatten und ein Holunder auf unserem Grundstück ebenfalls. Vor Jahren habe ich dort angefangen einige Rhododendron zu pflanzen.
Der gelbe Rhodo ist  die wunderbare Azalea pontica - die pontische Azalee. Sie verliert ihre Blätter im Winter und hat einen wunderschönen und angenehmen Duft. Vorallem abends riecht man den Strauch schon auf einige Meter Entfernung.
Ich denke diese hellgelbe Sorte ist vermutlich "Viscy"

Hier ist der Austrieb rosafarben,aufgeblüht ist die Blüte hellgelb-Sorte "Flava"
Die ältesten Rhododendron sind mittlerweile ca 2m hoch. Für unsere Gegend wachsen sie  eher untypisch gut. Ich denke in diesem Gartenteil herrscht ein gutes Mikroklima für diese Pflanzen. Ich dünge jetzt zu dieser Zeit einmal mit Rhododendrondünger, ab und zu bekommen sie etwas Kompost oder wenn ich habe streue ich schon mal Tannennadeln unter die Büsche.
Weniger spassisch ist das Ausbrechen der abgeblühten Blüten, da sie mittlerweile so viele Blüten besitzen.
Diese hübsche pinkfarbene Sorte ist "Roseum elegans"

Eine reinweiße Sorte ist "Cunningham´s white"
Erst vor 2 Jahren im Ammerland gekauft , die Sorte "Rosata"mit einer orange-lilafarbenen Blüte.
Viele unserer Rhododendron stammen aus dem Ammerland rund um Bad Zwischenahn. Ein Mekka für Fans der Pflanzen. Überall gibt es Baumschulen und viele verkaufen direkt ab dem Feld.
Die Preise sind etwas günstiger als in unseren hiesigen Gärtnereien und die Auswahl ist viel größer.
Ausserdem hat man direkt eine gute Beratung vom Fachmann. Unbedingt nutzen solltet ihr mal in dieser Gegend sein.Wir haben meist 2-3 Rhodos im Auto wenn wir nach Hause fahren. Wie ihr seht waren wir schon öfter dort. 


Kommentare:

  1. Ich mag Rhododendron auch sehr gern, leider ist unser Garten dafür gar nicht geeignet. Ich habe jetzt im Frühjahr schweren Herzens den letzten Rhododenron entfernt, weil wir einfach kein richtige Plätzchen dafür haben und unser Garten total sonnig liegt. Die Bilder sind wunderschön und ich erfreue mich eben bei dir an den schönen Pflanzen.
    Viele Grüße Doris

    AntwortenLöschen
  2. Euer Garten muss ja riesig sein, wir sonst könntest du eine Ecke nur für Rhodos einplanen. Sieht aber echt klasse aus, auch wenn das jetzt nicht unbedingt eine Pflanze ist für die ich total begeistert bin. Zu meinen Gartenanfangszeiten hatte ich auch mal zwei Rhodos gepflanzt, doch sie wuchsen eher rückwärts als vorwärts und eines Tages haben sie sich ganz verabschiedet. Damals gab es auch noch nicht diese kalktoleranten Sorten und unser Boden mitsamt seinem kalkhaltigen Wasser war einfach nicht für sie geeignet. Nun wäre eh kein Platz mehr, ich hab halt nun mal keinen dehnbaren Garten :-)

    LG Lis

    AntwortenLöschen
  3. Eine gute Idee, das Gartenstück so anzulegen. Sicher auch pflegeleicht, nur nicht, wenn die Blüten gezupft bzw. gebrochen werden müssen. Eine gelbe Azalee hatte ich mal, sie mußte aber weichen, weil sie immer so bemoost vor dem Gartenhaus stand.

    Sigrun

    AntwortenLöschen
  4. Wunderschön der Rhododendron-Wald :-)
    Bei uns wachsen die nur nach Erdaustausch und auch wenn es mittlerweile auch ohne Torf geht - aufwändig ist es eben doch immer noch.
    Umso mehr freue ich mich über Deine Bilder!
    Viele Grüße von Renate

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Dagmar,
    so liebe ich Rhodos, im Wald und nicht ins Blumenbeet gequetscht.
    Ich habe gerade ein Buch gelesen über einen riesigen Sammlergarten (stelle ich bald vor), dort brechen sie das Verblühte nicht aus und es sind schöne Sämlinge entstanden. Das macht zumindest weniger Arbeit.
    VG
    Elke

    AntwortenLöschen