Mittwoch, 24. Juli 2013

Ludwigsburg-Blühendes Barock

Am Wochenende haben wir das gute Wetter genutzt und Ludwigsburg besucht. Das barocke Schloss mit seinen schönen Gartenanlagen (30 Hektar) wollten wir schon länger besuchen. Seit vielen Jahren sehe ich nun schon die Gartensendung Grünzeug vom SWR die in diesem Garten gedreht wird. Dadurch war mir der Garten zumindest aus dem TV schon bekannt.
Die Gartenbeete vor dem Schloß sind im barocken Stil angelegt, so wie man sich die Beetanlagen  an einem Schloß vorstellt.
Richtig schön und interessant fand ich aber den Rest 
von der wunderschönen Gartenanlage.

Wie z. B. der Friedrichsgarten der etwas versteckt an der Schloßseite liegt. Sehr idyllisch mit einem Teich und bei dieser Hitze schön schattig gelegen, wurde er auch von Besuchern zur Frühstückspause genutzt.

















Richtig mediterran sieht es in diesem Gartenteil auch aus. Der Baum im Hintergrund ist übrigens ein Buchs, mal nicht in Form gebracht und sicher schon uralt.

Rosenbögengänge laden dort zum verweilen ein.













An einem Schattengartenbereich vorbei geht es zur Orangerie, an diesem Wochenende fand dort eine kleinen Orchideenausstellung statt.








Direkt davor ist ein kleiner Bauergarten mit Obst und Gemüse sehr abwechslungsreich angelegt.



Dahinter ein kleiner Mustergarten von einem Gärtnerverband angelegt. Das Gartenhäuschen hat mir besonders gut gefallen.













Durch eine  Baumallee gehts zu einem größeren Teich und Kräutergarten, Jap. Garten, mediteranem Garten,.......etc.






In dieser Ecke ist auch ein schönes
Kinderkarusell .

Überhaupt ist auf dem Gelände viel los für Kinder. Außer Spielplätzen, Kinderkarusell ist auch ein Märchengarten auf dem Gelände.
Einige Bereiche und Rasenflächen wurden von Familien zum picknicken genutzt.





Eine kleine Pelargoniensammlung ist in einem Gewächshaus zu sehen.
In den nächsten Wochen möchte ich euch noch einmal Bilder zeigen, da ich heute einige Bereiche  noch gar nicht vorgestellt habe. Wer Lust hat diese schöne Gartenanlage zu besuchen
findet noch  mehr Info  hier

Dienstag, 16. Juli 2013

Hortensienblüten

Nun gehts endlich los mit den ersten Hortensienblüten. In unserem geschützten Innenhofbereich stehen eine ganze Reihe Hortensientöpfe. Sie sind immer als erstes am Blühen, außerdem habe ich an warmen Sommertagen so auch die Wasserversorgung viel besser im Griff als im Beet.
Die leuchtendblaue Hortensie ist eine Neuerwerbung "Renate Steiniger". Sie gilt als sehr robust und soll kälteresistend sein. Die Farbe ist jedenfalls ein Hingucker und innatura fast noch leuchtender als auf dem Foto.











Immer wieder schön ist
"Sabrina". Die schöne Sabrina ist uns in der Bretagne in den Kofferraum gehüpft. Sie braucht immer im Winter etwas Kälteschutz um nicht zu weit zurückzufrieren.



Meine beiden Eichenblatthortensien sind in diesem Jahr leider nicht so üppig am Blühen wie sonst.
Keine Ahnung woran es liegt.









Eine Macrophylla-Hortensie mit
gefüllten Blüten:
            "Romance"














Manche Hortensien wie hier die
Samtblatthortensie hat noch geschlossene Blüten.









 In den letzten Jahren habe ich immer öfter auch Rispenhortensien (Hortensia paniculata) gepflanzt. Sie sind frostharter, blühwilliger und auch robuster als die Bauernhortensien. Außerdem sind in den letzten Jahren auch sehr attraktive Sorten auf den Markt gekommen.



"Farbsymphonie" mit blutroten Ästen und cremeweißen Blüten







Und natürlich gibt es auch noch "Annabelle". Die robuste Schönheit blüht ebenfalls schon. In diesem Jahr habe ich den Rückschnitt weniger stark ausgeführt, denn im letzten Jahr waren die Blütenköpfe sehr groß und damit bei jedem Regenguss auch sehr schwer, der Strauch fällt dann leicht auseinander. Also wurde sie diesmal nur auf ca. 70 cm zurückgeschnitten, außerdem hat Herr Gartenverbandelt mir schon vor Jahre aus Moniereisen Rankhilfen gebogen. Perfekt für diese Hortensie zu stützen.
Auf der Gartenmesse im Linslerhof konnte ich dieses Jahr außerdem noch die rote Sorte "Red Annabell" ergattern. Sie wartet noch im Kübel auf den richtigen Pflanzort, denn natürlich mußte ich sie haben und nun geht die Suche nach dem besten Ort los. Kann ich schon bei Rosen nicht gut wiederstehen, bei meinen Lieblingen den Hortensien fällt es mir noch schwerer.

Sonntag, 7. Juli 2013

Alles dufte

......im Sommergarten.
Jetzt duftet es einfach überall im Garten. Die Rosen haben natürlich ihren Hauptanteil daran.
Bei meinen ersten Rosenkäufen stand der Duft noch nicht so im Vordergrund wie jetzt, aber eigentlich ist es ja eine gutes Verkaufsargument oder ?
Beim Rosenkauf oder beim Besuch anderer Gärten, überall muss ich meine Nase reinstecken! Natürlich in die Blüten! Also wenn ihr mal jemanden mit der Nase im Rosenbusch seht......
 Einen supertollen Rosenduft haben natürlich die historischen Sorten, wie hier z. B.
"Maidens blush".Diese Rose wurde früher oft auf flämischen Gemälden abgebildet und stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert.



Ebenfalls einen schönen Rosenduft hat die Portland-Rose
"Rose de Resht". Sie hat außerdem  noch ein schwächere Nachblüte, allerdings halten die einzelnen Blüten leider nur kurz.







Beim Kauf von duftenden Rosen kommt man natürlich an den schönen Engländerinnen von David Austin kaum
vorbei. Allerdings finde ich manche Sorten nicht so frosthart, selbst bei uns hier im Weinbauklima. Außerdem
neigen einige Blüten dazu sehr runterzuhängen, da die Stiele zu dünn sind für die gutgefüllten Blüten.
Ausnahme in unserem Garten ist die
"Abraham Darby"und "Othello", die ich im letzten Post vorgestellt habe.
Hier ist die "Teasing Georgia" in die
Äste der Felsenbirne gewachsen.



Die "Appleblossom" ein Rambler mit leichtem frischem Duft.








Beim Pflanzen an einen Rosenbogen kommt man ans duftende Erlebnis leider schlechter, dafür kann man aber mit viel Glück und passender Windrichtung
darunter Rosenduft erleben. Hier die "Alchemist". Leider ist sie von unter her verkahlt und mir fällt es schwer die Schere anzusetzten, vielleicht sollte ich mich mal trauen.
Die Rosenbögen bestehen aus einfachen Moniereisen, die Herr Gartenverbandelt in Form gebogen hat.
                           Eine preiswerte Alternative zu gekauften Bögen.












Aber es gibt ja nicht nur duftende Rosen,
sondern auch Duftgeranien.




Diese Sorte riecht nach
Limonen.












Eine meiner liebsten Duftpflanzen sind die
nostalgischen Bartnelken.
Die Pflanzen sind ja zweijährig, aber ich habe sie fast wie Stauden im Garten.
Einmal ausgesäht, blühen sie im Folgejahr. Ich lasse sie nach der Blüte immer noch einige Wochen stehen und schneide dann erst die Samenstände ab.
So kann man an der gleichen Stelle über Jahre ohne großen Aufwand  Bartnelken haben.



Lavendel hier mal in weiß, gehört natürlich auch in einen
Duftgarten.










Auf duftende Pflanzen stehen aber auch
Tiere. So sollen  ja Katzen auf die
herbduftende Katzenminze stehen.
Bisher konnte ich das noch nicht feststellen, trotz reger Besuche von mindestens 8 Nachbarkatzen habe ich noch nie eine Katze an der Katzenminze gesehen.