Donnerstag, 27. Juni 2013

Eine Runde im Junigarten

So richtig sommerlich ist es leider ja im Augenblick noch nicht, 
aber ein kleiner Trost wenigstens, bei dieser Sommerkälte halten die Rosenblüten länger.


Die Rosa muscosa
steht noch in den Startlöchern, aber sie ist auch ungeöffnet schon
ein schöner Hingucker.

 Die "Jacques Cartier" blüht schon seit einigen Tagen. Sie ist erst 2 Jahre in diesem Beet und schon sehr gut angewachsen, während viele Rosendiven nach meiner Erfahrung  erst nach 3-4 Jahren so richtig loslegen, ist die "Jacques  Cartier" schon im 2. Standjahr sehr üppig am blühen. Außerdem ist sie wirklich sehr robust und sehr frosthart.
Jacques Cartier
Eine meiner ablsoluten Lieblingsrosen ist die "Abraham Darby". Der Duft dieser Austinrose ist einfach unbeschreiblich. So stellt man sich Rosenduft vor!!!!!










Sie zeigt außerdem einen  schönen
Farbwechsel während der Blüte.
Beim  Aufbühen ist sie eher
apricotfarben und nach einigen Tagen ist die Blüte rosafarben.
  




Kleiner Nachteil der sehr stark gefüllten Blüten- bei starkem Regen hängen die Blüten am Strauch nach unten.






Die blauen Blütenwolken sind nun von zartgelben Frauenmantelwolken abgelöst worden. Ich meine in diesem Jahr ist er besonders üppig, die Bedingungen sind wohl optimal.








Eine weitere Austinrose ist
"Othello".
In Natura noch viel dunkler, aber ihr kennt ja sicher alle das Farbwiedergabeproblem bei roten
Blüten.





Diese Malerrose dümpelt schon seit Jahren vor sich hin, mehr als 5 Blüten hat sie selten, aber die sind dafür sehr hübsch.

"Paul Gauguin"

















Auf keinen Fall schwach im Wuchs sind die Ramblerrosen
"Bobby James" und auch "Alberic Barbier" dem sein neues Rankgerüst wohl so gut gefällt, daß er es ganz erobert hat.

  Das Rankgerüst besteht übrigens aus einfachen Moniereisen die mit Draht zusammengebunden wurden.
  Eine preiswerte Alternative zu herkömmlichen Rankgerüsten. Außerdem passt es ganz gut zu unserem
  Gartenstil.



Dienstag, 18. Juni 2013

Rosiges


Jetzt kommt endlich die Rosenzeit und der Garten duftet wie ein einziges Rosenmeer.
Seit Jahren pflanze ich immer wieder neue Sorten und langsam gehen mir die begehrten Sonnenplätze im Garten aus. Leider kommen nicht alle Sorten gut mit Halbschatten zurecht, aber viele tolerieren schattige Lichtverhältinisse.




So wie die Ramblerin
"Albertine", die in einem alten Apfelbaum Jahr für Jahr unzählige Blüten bildet.
Leider blüht sie nur einmal, aber dafür üppig.
























"Albertine"











In Sachen Blütenfülle ist aber diese
Wildrose, ich denke es ist die "Multiflora" kaum zu toppen. Sie hat sich selbst unter einer alten Weide ausgesäht und hat tausende Blüten.







Eine sehr schöne Farbe hat die "Hippolyte"



"Alchymist" mit tollem Duft und einer ausgefallenen Färbung. Die Blüte färbt sich nach dem Öffnen noch rötlich in der Mitte.











"Perpetually yours" blüht jetzt bei diesem trockenen Wetter sehr schön, leider neigen diese dichtgefüllten Blüten zum starken verkleben bei Regen.











Von einem italienischen Züchter ist die
"Varigata di Bologna"













Direkt daneben steht die Gallica Rose
"Charles de Mills "










Sehr robust, ganz unverwüstlich und sehr frosthart ist "Rosarium Uetersen". Sie wird ca. 2-3 m hoch und rankt sich durch einen Metallobelisken.


Ganz stolz bin ich auf die Wildrose mit der ausgefallenen Blattfärbung die Hechtrose
(Rosa glauca) die in diesem Jahr zum ersten Mal blüht.
Sie wächst im Halbschatten im wilderen Gartenteil.






Die Pfingstrosen sind immer noch am blühen, ich hoffe das aktuell sehr heiße Wetter macht ihnen nicht zu viel aus.


















                    Die weißen Schönheiten:
Astrantia "Princess sturdza" und die  Lactiflora-Päonie ""Festiva maxima"



"Dancing butterfly"














Auch was Rosiges:
die Rosendeutize
Deutzia hybrida "Mont rose"









Ich hoffe ich habe euch nicht mit der Bilderflut erschlagen, denn bald folgt die nächste Runde.

Sonntag, 9. Juni 2013

So schnell kann es gehen....

und der Innenhof liegt nicht mehr im Schatten, sondern in der Sonne. Gestern nachmittag hat bei uns ein heftiges Gewitter mit kurzen starken  Windböen  von unserer Tamariske den dicken  Hauptast abgeknickt.  Nun liegt der Baum halb im Teich!

Auch wenn es ärgerlich ist, will ich mich nicht darüber beschweren, denn ich denke die Menschen die jetzt zur Zeit unmittelbar vom Hochwasser betroffen sind wären froh sie hätten nur einen Baumschaden. 
Vor Jahren hatten wir Hochwasser bis zu unserem  Gartenpavillion, unsere Gemeinde konnte einen Damm ausbauen und ich hoffe er hält auch bei den nächsten Hochwassern. So schön wie das Leben am Fluss auch ist, es hat auch seine Nachteile. Die Bilder die man jetzt im Fernsehen sieht, sind ja ganz schrecklich und ich wünsche allen Betroffenen Geduld, gute Nerven viele Helfer und nicht so große Schäden.

Es gibt natürlich auch noch Schönes im Garten zu sehen. Die
"Alchemist" hat ihre ersten Blüten geöffnet.














Die Pfingstrose
"Dancing butterfly" zeigt in einer kurzen Regenpause die geöffnete Blüte.











 Pfingstrosen glänzen aber nicht nur durch die Blütenpracht, ich finde auch die Samenstände ganz hübsch. Wie eine kleine Krone sieht der Samenstand der Strauchpäonie aus.












Der viele Regen hat dafür gesorgt,
daß alles noch sehr üpig und grün aussieht.













Die Clematis  "Multi blue" rankt am Pavillion empor.
















Der panachierte Ziergiersch hat sich jetzt gut ausgebreitet, er wird bald reduziert,
sonst überwuchert er das ganze Beet.

Diese panachierten Blätter wirken sehr gut in diesem halbschattigen Beetbereich.












Die Witwenblume wandert duch die Beete, ich mag diese Staude gern.
Wo sie passt darf sie bleiben, wie die Akeleien.










Der  Sitzplatz im Innenhof, ist mal wieder wetterbedingt verwaist, ich hoffe die Sonne läßt sich bald mal wieder blicken. Mal sehen, vielleicht geben die restlichen Tamariskenäste doch noch etwas Schatten.







Sonntag, 2. Juni 2013

Juniblüten

Ich hoffe sehr, daß der Juni jetzt die Wetterwende bringt. Also: Willkommen Hoch "Sabine" !!!!
Denn es müßte nun wirklich einmal im Garten gejätet werden und und unsere Wildwiese sieht aus wie ein Dschungel und schreit schon nach der Sense. Die ersten Pfingstrosenblüten,
hier eine namenlose Strauchpaeonie, öffnen sich jetzt, leider ist das Erlebnis bei diesem Wetter nur kurz.













Regentropfenschwer hängen manche Blüten nach unten. Aber jetzt kommt ja
"Sabine" !!!












Dem  Rhododendron macht es gar nichts aus, vermutlich freut es sich wegen des feuchten Kleinklimas.
Ich meine diese Sorte ist
"Catawbiense Grandiflorum", sicher bin ich leider nicht, denn am Anfang meiner Gärtnerinnenkarriere habe ich die Pflanzen nicht so gut dokumentiert.
Normalerweise dünge ich eher mit Kompost bzw. gar nicht, da wir ganz guten Boden haben, aber manche Pflanzen brauchen doch eine Extraportion Dünger. So wie alle Moorbeetpflanzen, die im Frühjahr speziellen Rhododendrondünger bekommen.
An den Akeleien kann man sich kaum sattsehen, alle haben sich selbst versamt, bisher habe ich noch nie eine gekauft. Ich lasse einige Samenstände einfach noch einige Wochen stehen, bevor sie geschnitten werden.









Früher fand ich Geranien ja eher langweilig, aber Geschmack verändert sich ja auch und so gefallen sie mir mittlerweile sehr gut, vorallem die Duftgeranien mit ihren eher kleineren Blüten. Ich kann es auch nicht lassen laufend dran zu schnuppern. Außerdem entlasten sie den Geldbeutel, da sie ja überwintert werden können.






Diese Präriekerze stammt vom Discounter und sollte eigentlich blau sein. Zufällig passt sie auch in weiß in das Beet, aber ich finde es trotzdem immer wieder ärgerlich wenn die Farbe nicht stimmt. Schlecht umzupflanzende Pflanzen wie z. B. Rosen kaufe ich dort gar nicht mehr. Ich möchte keine gelbe Pflanze, wenn ich eine violette gekauft habe.




Direkt in der Nachbarschaft der Präriekerze eine Sterndolde.
Die Sorte "Princess sturdza" ist reinweiß und einfach traumhaft oder?
Obwohl man meinen könnte unser eher schattiger Garten wäre supergut geeignet für Clematis, wachsen sie nicht so wirklich gut bei uns. Hier die Sorte
"Multi Blue" die noch am beständigsten ist.










Ganz hübsch auch Ziererdbeeren, die als Beetbegrenzung bei mir wachsen, sie sind nicht ganz so ausbreitungswütig wie die wilden Walderdbeeren.











Dieses Jahr blüht der Zierlauch "Purple sensation"mal wieder. In den letzten Jahre hatte er nur Laub und keine Blüte, eigentlich hatte ich ihn schon "abgeschrieben". Aber weil es mir schwer fällt Pflanzen auf den Kompost zu werfen........








Die pinkfarbenen Blüten gehören zu der Bitterwurz (Lewisia cotyledon), sie blüht fast über den ganzen Sommer durch, außerdem ist sie auch im Topf frosthart.











So und nun freue ich mich auf die Sonne, ihr wißt ja "Sabine" kommt!