Samstag, 23. Februar 2013

Bramdean

Da der Frühling sich in unserem Garten im Moment noch nicht blicken läßt, kommt hier noch ein Post von unserer Englandreise im Juni 2012.
Bramdean ist ein Privatgarten und wir konnten ihn im Rahmen einer Führung mit der Besitzerin besichtigen.
Wir ihr unschwer erkennen könnt hatten wir an diesem Tag richtig gutes Regenwetter, was aber einen wirklichen Gärtner nicht bremsen kann.

Das Gelände steigt vom Haus aus leicht
an und so hat man von "oben " einen schönen Blick auf das Gebäude. Diese Rabatte ist spiegelbildlich angelegt und
für diese besondere Beetgestaltung ist dieser Garten wohl in England bekannt.









 Der hausnahe Gartenbereich wird von einer Mauer begrenzt.
Überall sind schöne Staudenbeete mit gelungenen Pflanzkombinationen.












Die vorherrschenden Farben in dieser
Jahreszeit waren  rosa, blau und violett.















Durch dieses Tor geht es in einen anderen Gartenbereich.














Im weitläufigen Gemüsegarten war auch diese Pfingstrosenrabatte.
Die schweren Stängel werden durch ein Gerüst aus Bambusrohren gestützt.
Eine gute Idee!









In diesem Gartenteil hat auch das Gewächshaus mit einer beachtlichen Sammlung an Pelargonien gestanden.
























Aus Bramdean kann man sich viele Ideen mitnehmen z. b.
diese "gestreifte Hecke" oder

diese kleine Burg. Sie wurde für die Kinder der Gartenbesitzter gepflanzt.












Immer wieder ist uns in den verschiedenen Gärten die wir besichtigt haben aufgefallen, daß in die Wiesen großzügige Wege gemäht wurde. Diese Idee hatten wir auch schon in unserem Garten umgesetzt, natürlich in kleinerem Maßstab. Hat natürlich auch den Vorteil, daß die Wiese schneller gemäht ist. Außerdem mag ich es sehr gerne,  über diese gemähten Wege durch das hohe Gras zu laufen.



In vielen Beeten wurden die Stauden durch diese, wie ich finde, sehr dekorativen  Astgebilde gestützt.
ein gute Idee und sehr preiswert umzusetzten, da im Frühjahr ja meist genügend Material vom Rückschnitt der Sträucher anfällt.

Auch wenn dieser Garten sich wetterbedingt nicht von seiner schönsten Seite gezeigt hat, hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt.



Dienstag, 12. Februar 2013

Februargarten

Der Winter ist wieder zurück im Garten. Im Vergleich zu anderen Regionen ist es sicher noch mild hier an der Mosel. Leichter Schneefall zaubert
trotzdem schöne Ausblicke in den
Garten.
Wirklich viel los ist zur Zeit nur an unserem Vogelhäuschen. Fast täglich fülle ich Futter nach. Hoffentlich wissen sie auch alle, daß sie dafür im Sommer die Schädlinge im Garten vertilgen sollen!  :) Am meisten kommt der Familienclan der Meisen zu Besuch.
 Im letzten Jahr hatte ich  Probleme mit dem gemischten Vogelfutter, daher stehen in dieser Saison nur Sonnenblumenkerne auf dem Speiseplan. Die Vögel fraßen nur die Sonnenblumenkerne aus der Mischung raus und die weichen Körner haben noch im Vogelhäuschen angefangen zu treiben. Abgesehen davon hatte ich eine kleine Weizen- und Hirseplantage unter dem Futterplatz, optisch leider nicht so harmonisch zwischen der Rose "Jacques Cartier"

Natürlich machte ich mir trotzdem  Gedanken möglichst vielen Vögeln etwas anzubieten.
In Gartenzeitungen schon mehrfach gesehen, hatte ich auch Äpfel und Erdnüsse als Futter.
"Meinen" Vögeln schmeckt das leider nicht! Während alle möglichen Beeren in unserm Garten gefressen werden, wird dieses Angebot verschmäht. Nur 5 m daneben streiten sie sich im Herbst um jede Beere vom wilden Wein!!
Ich werde wohl beim reinen Sonnenblumenkernfutter bleiben.
 Dem rostigen Kollegen ist das alles schnuppe, er kommt immer gut über den Winter.
  Mit den Jahren sammelt sich immer mehr Deko im Garten an, wobei ich versuche es nicht zu übertreiben. Jetzt bin ich froh, weil der Garten dann doch interessanter aussieht im Winter.












Ein Farbklecks im Garten ist unser Gartenhäuschen.












Diese Mahonie ist auch schon in den Startlöchern. Wir haben sie von unseren Vorbesitztern "geerbt". Sie hat mehreren Versuchen wiederstanden ganz entfernt zu werden und darf nun bleiben. Im Frühjahr hat sie einen schönen Austrieb und tolle gelbe Blüten, aber ansonsten ist der Wuchs dieses Strauches etwas "rappelig".







Die Kugeldisteln wärmen sich noch mit Schneemützen.













Meine alte, rostige Fußmatte dient als Dekoelement.











Einige Pflanzenstrukturen wie hier bei diesem Steinbrech wirken gerade jetzt sehr schön.




























Bei all dem Schnee ist man froh wenigstens etwas Farbe im Haus zu haben. Ich komme zur Zeit kaum an den Tulpen oder Zwiebelblüher in Töpfen vorbei. Aber das Gewissen ist schnell beruhigt, schließlich landen sie fast alle im Herbst im Garten.

Sonntag, 3. Februar 2013

Na endlich !

Kaum ist der Schnee geschmolzen lassen sich die ersten Blüten blicken. Die Schneeglöckchen haben ihrem Namen alle Ehre getan und sind fleißig unter dem Schnee gewachsen.
Die ersten Blüten haben sich im Innenhofbereich schon geöffnet.










Hier ist es etwas geschützter und wärmer als im übrigen Garten.



Beim Gartenhäuschen sind die Blüten der hübschen weißen Frühblüher noch nicht so weit.













Die ersten Krokusse sind auch schon zu sehen. Allerdings erst diese beiden Blüten. Mit dem Moos im Hintergrund sieht es ja recht malerisch aus, aber da werde ich wohl im Frühjahr ran müssen. In den letzten Jahren hatte ich nach diesen feuchten Winter immer wieder mit größeren Moosmengen in den Beeten zu kämpfen.






Der erste und bisher einzige Winterling hat sich auch durchs Laub gekämpft.
Ich hoffe er fühlt sich heimisch und vermehrt sich noch fleissig.

















So einen großen Schneekragen hatte die Christrose noch vor einigen Tagen.








 Ich habe sie erst vor einigen Wochen gekauft und in einen Topf gepflanzt. Jetzt wo noch kaum etwas blüht steht sie auf unserem Tisch im Innenhof, gut zu sehen sobald man aus dem Fenster schaut. Ist es etwas wärmer kommt sie ins Beet.


"HGC Joshua"


So ist es auch ihrer Schwester ergangen, zuerst als Deko im Topf und dann ins Beet.


Die hübsche Schwester ist eine Purpur-Christrose .
Helleborus orientalis
"Atrorubens"











Eine eher unscheinbare Verwandte ist die stinkende Nieswurz
Helleborus foetidus

Die Staude hat sich über den ganzen Winter gut gehalten und die Blüten sind schon seit einigen Wochen zu sehen.










Letztes Jahr hatte ich große Schäden bei der mandelbättrigen Wolfsmilch, aber bisher sieht es gut aus. Ich hoffe sehr, daß nicht noch mal ein großer Frosteinbruch kommt.










Nun möchte ich euch noch dieses "kleine blaue Wunder " vorstellen:

der gestielte Ehrenpreis-Veronica
peduncularis
Ich gebe ehrlich zu, es war Zufall, daß er bei mir einzog, aber ein glücklicher!
Die Staude wächst seit einigen Jahren in einem Blumenkasten auf der Fensterbank. Zum Teil ist sie wintergrün und der Schnee der letzten Wochen hat ihr nicht geschadet. Nun hat sie tatsächlich schon die erste Blüte. Im Sommer bekommt sie bei der Düngung der anderen Kübelpflanzen ebenfalls eine Portion Dünger und das war die ganze Pflege fürs Jahr, evtl. noch ein kleiner Rückschnitt im Frühjahr. Eine wirklich schöne und robuste Staude.