Sonntag, 7. Juli 2013

Alles dufte

......im Sommergarten.
Jetzt duftet es einfach überall im Garten. Die Rosen haben natürlich ihren Hauptanteil daran.
Bei meinen ersten Rosenkäufen stand der Duft noch nicht so im Vordergrund wie jetzt, aber eigentlich ist es ja eine gutes Verkaufsargument oder ?
Beim Rosenkauf oder beim Besuch anderer Gärten, überall muss ich meine Nase reinstecken! Natürlich in die Blüten! Also wenn ihr mal jemanden mit der Nase im Rosenbusch seht......
 Einen supertollen Rosenduft haben natürlich die historischen Sorten, wie hier z. B.
"Maidens blush".Diese Rose wurde früher oft auf flämischen Gemälden abgebildet und stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert.



Ebenfalls einen schönen Rosenduft hat die Portland-Rose
"Rose de Resht". Sie hat außerdem  noch ein schwächere Nachblüte, allerdings halten die einzelnen Blüten leider nur kurz.







Beim Kauf von duftenden Rosen kommt man natürlich an den schönen Engländerinnen von David Austin kaum
vorbei. Allerdings finde ich manche Sorten nicht so frosthart, selbst bei uns hier im Weinbauklima. Außerdem
neigen einige Blüten dazu sehr runterzuhängen, da die Stiele zu dünn sind für die gutgefüllten Blüten.
Ausnahme in unserem Garten ist die
"Abraham Darby"und "Othello", die ich im letzten Post vorgestellt habe.
Hier ist die "Teasing Georgia" in die
Äste der Felsenbirne gewachsen.



Die "Appleblossom" ein Rambler mit leichtem frischem Duft.








Beim Pflanzen an einen Rosenbogen kommt man ans duftende Erlebnis leider schlechter, dafür kann man aber mit viel Glück und passender Windrichtung
darunter Rosenduft erleben. Hier die "Alchemist". Leider ist sie von unter her verkahlt und mir fällt es schwer die Schere anzusetzten, vielleicht sollte ich mich mal trauen.
Die Rosenbögen bestehen aus einfachen Moniereisen, die Herr Gartenverbandelt in Form gebogen hat.
                           Eine preiswerte Alternative zu gekauften Bögen.












Aber es gibt ja nicht nur duftende Rosen,
sondern auch Duftgeranien.




Diese Sorte riecht nach
Limonen.












Eine meiner liebsten Duftpflanzen sind die
nostalgischen Bartnelken.
Die Pflanzen sind ja zweijährig, aber ich habe sie fast wie Stauden im Garten.
Einmal ausgesäht, blühen sie im Folgejahr. Ich lasse sie nach der Blüte immer noch einige Wochen stehen und schneide dann erst die Samenstände ab.
So kann man an der gleichen Stelle über Jahre ohne großen Aufwand  Bartnelken haben.



Lavendel hier mal in weiß, gehört natürlich auch in einen
Duftgarten.










Auf duftende Pflanzen stehen aber auch
Tiere. So sollen  ja Katzen auf die
herbduftende Katzenminze stehen.
Bisher konnte ich das noch nicht feststellen, trotz reger Besuche von mindestens 8 Nachbarkatzen habe ich noch nie eine Katze an der Katzenminze gesehen.


Kommentare:

  1. Hallo Dagmar,
    ja, es duftet jetzt herrlich im Garten! Momentan schnuppere ich mich auch von einem Rosenbusch zum nächsten.:-)
    Wieder einmal wunderschöne Eindrücke aus Deinem Garten! Das ist eine tolle Idee, die Moniereisenstäbe zu Rosenbögen zu formen. Braucht man dazu irgendein Spezialwerkzeug?
    Meine Katzen mögen Katzenminze, sie gehen immer wieder mal hin, um daran zu lecken oder zu knabbern...;-)

    Liebe Grüße, Bärbel

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  2. Warte mal noch mit den Samen, vielleicht ist es ein Kaltkeimer, dann kommen sie im nächsten Jahr.

    Du hast Recht mit den Engländerinnen, ich kaufe keine Neuen mehr. Entweder die Blüten sind zu schwer und hängen nach unten, oder sie kommen nicht durch, die Französinnen sind noch schlimmer. Es gibt so viele gute alte duftende Sorten, nehmen wir lieber die.
    Dein Rosenbogenweg sieht sehr natürlich aus, so mag ich das.

    Sigrun

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