Dienstag, 27. November 2012

Adventliches

Langsam rückt Weihnachten näher und ich finde so ein bisschen Weihnachtsdeko kann auch im Garten stehen. Am liebsten natürlich und
dezent rostig. Unser großer
Tannenbaum am Ende des Grundstücks
liefert Tannenzapfen genug für die schönste Deko.
Den Sitzplatz im Innenhof habe ich mit kleinen Koniferen aufgehübscht.











Die Sommerbepflanzung im  Hanging Basket ist leergeräumt und die Geranien im Keller, also was liegt näher als ihn auch zu dekorieren.
Etwas Moos und Zapfen, alte Obstbaumäste und ein altes Einmachglas, schon ist er fertig.













Im Vorbeigehen noch eine Handvoll Tannenzapfen in den Dekokorb.














Ein Engel ist auch schon neben den Tannenzapfen im Topf gelandet.














Und der Hirsch hat sich mit einer Schleife für Weihnachten feingemacht.














Dienstag, 20. November 2012

Zeit zum Lesen

In unserem Garten ist zur Zeit außer Laubkehren nicht viel zu tun und so kann ich mich mal wieder mit einem schönen  Gartenbuch gemütlich aufs Sofa setzen.
Zwei Gartenbücher habe ich erst in den letzten Monaten bekommen, beide sind aber schon seit 3-4 Jahren erhältlich, also nicht brandneu.Wie immer bin ich schwach geworden bei einem Buch über fremde Gärten. Ich liebe es fremde Gärten zu besuchen oder auch im Buch darüber zu lesen.

" Die schönsten privaten Gärten" aus dem Callwey-Verlag ist so ein richtig schönes Schmökerbuch. Man kann es immer wieder in die Hand nehmen und darin blättern. Vorgestellt werden mehr als 30 private Gärten mit wunderschönen Fotos. Die Texte sind kurz und informativ gehalten, man erfährt etwas über die Entstehung der Gärten und ihre Besitzter. Kurze Angaben über die Möglichkeit der Besichtigung, Größe etc komplettieren den Gartenbericht.
Ich finde man kann auch eine Fülle von Anregungen  aus den Artikeln und Fotos übernehmen und sie im eigenen Garten umsetzten.
Die vorgestellten Gärten sind sehr unterschiedlich und einige waren mir schon aus Gartensendungen bekannt.

 
Das 2. Gartenbuch was ich euch vorstellen möchte ist ganz anders. Die Autorin Viktoria v. d. Bussche kennen sicher viele schon aus dem Fernsehen. Ihr Schaugarten Schoß Ippenburg ist zu besichtigen und ihre Gartenmessen rund um das Schloss sind sehr beliebt. Vor einigen Jahren haben wir eine Herbstmesse besucht und waren begeistert.


Das Buch ist ebenfalls im Callwey-Verlag erschienen.
(Nein, ich werde nicht gesponsert von dem Verlag, es war Zufall ! )
Das Buch läßt sich gut lesen und ist sehr persönlich geschrieben, so ähnlich wie viele von uns ihre Posts in den Gartenblogs schreiben. Die Fotos sind gut gemacht, stehen aber nicht so im Vordergrund, sondern der Text und die Erfahrungen und Berichte der Gärtnerin.





Vielleicht ist ja ein Buch für euren Weihnachtswunschzettel dabei !

Montag, 12. November 2012

Garten der Fayencen

Bei diesem trüben Novemberwetter erinnere ich mich gerne an den Sommer zurück und an einen schönen Ausflug zu unseren französischen Nachbarn. Nur wenige Kilometer von Saarbrücken entfernt liegt Sarreguemines (Saargemünd) direkt an dem kleinen Flüsschen Blies. Auf einem alten Mühlengelände ist dort ein idylischer Garten rund um ein kleines Keramikmuseum entstanden.

 Am Anfang des Gartens liegt das ehemalige Gebäude des Keramikbetriebes in welchem jetzt das  Museum ist.
Durch die Gestaltung rund die alten Mauern und Ruinen der Mühle und der Industriegebäude bieten sich immer wieder schöne Gartenblicke und Dekoelemente wie in anderen Gärten üblich braucht dieser Garten nicht.







 Die meisten Bereiche des Gartens sind sehr natürlich oder im Bauergartenstil angelegt.
Wir waren im August dort und überall waren richtige Wolken von Schmuckkörbchen in den Beeten.









Immer wieder erobert die Natur die alten Gebäude auf dem Gelände, daß schafft eine ganz eigene Atmosphäre in diesem Garten. Viele Kletterrosen in diesem Bereich sind sicher zur Blütezeit eine ware Wucht.
Kommt man in den hinteren Gartenteil wird der natürlichen Gestaltung noch mehr Raum gegeben. Ein kleiner Bachlauf schlängelt sich über das Gelände. Hortensienbeete liegen am Wegrand.
Aber für mich als Hortensienfan war der absolute Hit ein richtiger Wald aus Waldhortensien, vorwiegend die beliebte Sorte "Annabelle". Geschätzte 70-80 Exemplare wurden unter Bäume gepflanzt. Einfach zauberhaft!
Dieser Garten gehört auch zu dem Projekt "Gärten ohne Grenzen" . Infos hier zu könnt ihr unter dem folgenden Link nachlesen:
Ein Abstecher in diesen relativ kleinen (20 000qm) aber ganz bezauberden Garten lohnt sich sich sicher für alle die auch gerne einmal Gärten mit einer etwas anderen Gestaltung besuchen möchten. 

Montag, 5. November 2012

Denmans Garden

An diesem trüben Herbsttag möchte ich euch mitnehmen in einen wunderschönen, sonnigen !!! Garten. Auf unserer Gartentour im Juni haben wir Denmans Garden, der Garten des bekannten Gartenbuchautors und Designers John Brookes, besucht. Vor einiger Zeit habe ich euch schon ein Buch von ihm vorgestellt: Kleine Gärten-große Wirkung . Da ich schon 2 Bücher von ihm besitze war ich natürlich besonders auf seinen Garten in Sussex gespannt.
In diesem Garten spielt die
Verwendung von Kies eine große
Rolle. Direkt am Eingangsbereich betritt man einen ummauerten, geschützten Bereich mit Kieswegen.












Die Pflanzkombinationen fand ich sehr gelungen. Viele Stauden in schönen Farbkombinationen wachsen zum Teil üppig in die Wege und lockern so die Kieswege auf.








Durch ein Tor gelangt man in einen anderen Gartenteil. Hier sind die Beete natürlicher und weitläufiger angelegt. Geschwungene Beetkanten machen einen harmonischen Eindruck.
Dekoobjekte wie diese 3 Holzsäulen auf dem Bild werden sparsam eingesetzt.







Sehr gelungen fand ich diesen "trockenen" Bachlauf aus Kieseln, sogar mit einer kleinen Steinbrücke.














Auch einzelne Beete werden mit Kieseln gestaltet.











An einigen verwunschen Ecken vorbei gelangt man zum Haus.
















Auch der Sitzplatz ist von vielen Stauden umgeben. Der ganze Garten hat einen sehr natürlichen zum Teil sehr wildhaften Charakter.
Mir gefällt dieser Gartenstil sehr gut, alles wirkt wie zufällig, außerdem werden viele Stauden oder Gehölze verwendet die eher unspektakulär wirken.





 Ein kleiner Gartenteil war mit Mohn bepflanzt, aber als Mohnwiese nicht als Beetbepflanzung.






























Am Ausgang war noch ein kleiner Planzenverkauf und ein Cafe, außerdem ein kleiner Verkaufsraum, wo man natürlich auch die Bücher erstehen konnte. Natürlich bin ich schwach geworden und besitze nun auch noch ein englischsprachiges Buch von John Brookes. Aber Bildung schadet ja nie und Englisch kann man sicher auch gut durch Gartenbücher lernen!!!!
Dieser Garten ist sicher kein typischer englischer Garten, aber wer diese Art der natürlicher gestalteten Gärten mag findet in Denmans sicher eine Fülle von Ideen.
Wer Denmans Garten besuchen möchte findet hier noch mehr Infos.