Sonntag, 28. Oktober 2012

Frostige Schönheiten

Der Frost hat auch bei uns im sonst wettermäßig verwöhnten Moseltal in dieser Nacht zugeschlagen.
Und so kann ich euch ganz "frische" Bilder aus meinem Garten zeigen
Einige der gezeigten Blüten sind normalerweise schon verblüht, wenn es friert und so habe ich heute morgen die Gunst der Stunde genutzt um "frostige Fotos" zu machen.






 die Hortensie "Endless Summer"


.




Vom unserem Wohnzimmer aus habe ich diese Dahlie gesehen, eigentlich der Grund warum ich den Fotoapperat ausgepackt habe.




















Die Myrrthenaster hat vornehm ihre Blütenblätter eingerollt,




ebenso wie der Rhododendron.














Rosen blühen ja oft bis in den November und so sind frostüberhauchte Rosen gar nicht so selten.




"Pomponella"




In unserem Garten wird das verwelkte Laub der
Stauden aus ökologischen Gründen erst im Frühjahr abgeschnitten, aber ein hübscher Nebeneffekt sind solche hübschen Blütenstände wie die des roten Sonnenhuts.


Bestens für den Frost gewappnet:
die Hauswurze














Einige Bäume wie die Buche haben durch die frostige Nacht viel Laub verloren, so entstehen  goldene Teppiche im Garten.






























Montag, 22. Oktober 2012

Wilder Wein und späte Blüten

Der wilde Wein (Parthenocissus tricuspidata) bestimmt jetzt mit seinem bunten Laub unseren ganzen Innenhofbereich. Mit seinen Haftwurzeln
erobert er sogar die Vogelhäuschen. Schon als Kind haben mir die Häuser, die vom Wilden Wein  berankt wurden gut gefallen und so war schnell klar, daß wir auch diesen Fasadenkletterer pflanzen wollen.
Bisher haben wir die Entscheidung diese Kletterpflanze an die Hauswand zu pflanzen noch nicht bereut. Er braucht keine Kletterhilfe, der Verputz sollte aber intakt sein, da seine Triebe sonst durch Risse den Verputz schädigen können.








Sein Ausbreitungsdrang ist sehr stark wie man hier auch an unserem Gartenschuppenfenster gut sehen kann.
Wer schnell eine Wand begrünen möchte und außerdem schönes Laub mag, ist mit dieser Kletterpflanze gut beraten.
Die Trauben bieten jetzt noch eine gute Futterquelle für Vögel.















Für Herbstdekozwecke ebenfalls gut zu verwenden sind die schönen großen Blätter. Hier habe ich sie einfach überlappend im Kreis zusammengebunden und einfach eine Dahlienblüte in die Mitte gesteckt.









Auch für die noch üpigblühende Geranie ist er jetzt ein schöner
Hintergrund.















Die Tür zum Innenhof wird ebenfalls atraktiv eingerahmt.
Als wir die erste Pflanze an unsere Hauswand gepflanzt haben, ist uns oft abgeraten worden. Eins der Hauptargumente war: ihr bekommt ganz viel Ungeziefer ins Haus.
Ich würde heute nun behaupten, wir haben auch nicht mehr Spinnen, Fliegen usw im Haus als üblich. Lediglich in der Blütezeit muss man achtgeben, da die Blüten viel von Bienen angepflogen werden und sich die ein oder andere Biene dann ins Haus verirrt.
Geht man vom Innenhof in den Garten sind auch noch einige Pflanzen voll am blühen, wie diese
Pelargonie(P.sidoides sidaefol.)





















Bei vielen Rosen ist die 2 Blüte in diesem Jahr sehr schwach ausgefallen, nicht jedoch bei der"Rosarium Uetersen".





"Pomponella" ein ADR-Rose ebenfalls von Kordes wie die "Rosarium Uetersen" ist ebenfalls noch  zuverlässig am blühen.
Der Kauf von ADR-Rosen rentiert sich, aus meiner Sicht,  immer.








Ein klassischer Herbstblüher öffnet jetzt erst die ersten Blüten, das Septemberkraut, eine Myrtenaster.
(Aster ericoides)















Verbena "Lollipop"










Noch neu gekauft und frisch gepflanzt:
Herbstalpenveilchen
(Cyclamen hederifolium album)












Sonntag, 14. Oktober 2012

Gemauertes

Von der Floriade in Venlo kam ich mit vielen Fotos zurück. Eine ganze Reihe von Bildern habe ich als Anregungen für mich und unseren Garten gemacht. Sie zeigen mehr Details als Blumen. So sind mir in Venlo  in einigen Gärten wirklich ausgefallene oder auch orginelle Mauern aufgefallen.

 Ein besonders orginelles Mäuerchen
war in einem asiatischen Ländergarten.
Recyclin einmal ganz anders !
In Kombination mit der ruhigeren
Gräserbepflanzung eine wirklich ausgefallene
Idee.
 Ebenfalls eine Begrenzungsmauer, diesmal im indischen Ländergarten, aus einem
backsteinähnlichen Material.
 Naturmauern mit Rückzugsmöglichkeiten füt Insekten waren in verschiedenen Gärten zu sehen.
In einem großen Naturgarten war ein Mäuerchen mit doppelter Funktion. Oben zum Sitzen geeignet und unterhalb der Sitzfläche eine Ansammlung von verschiedenen Hölzern und Steinen als Nistmöglichkeiten für Insekten. In der
Machart wie die bekannten Insektenhotels.







Ganz besonders gut hat mir der Schmetterlingsgarten mit den Naturmauern gefallen.
Meist aus Backsteinen zogen sich diese Mauern durch den ganzen Garten als Wegbegrenzung, oberhalb auf den wildbepflanzen  Beeten waren Futterpflanzen für Schmetterlinge. Durch die hohen Beete kann man die Schmetterlinge auf Augenhöhe bewundern.
 Kleine "Sackgassen"  in den Wegen
fand ich sehr orginell und haben den Garten zusätzlich struckturiert. Einzelne Nischen wurden mit Stauden bepflanzt.











 Natürlich waren auch normale
Mauern zu sehen, wie an diesem
Sitzplatz. Wo aber ebenfalls Steine
durch Pflanzen ersetzt wurden.


Andere  Mauern waren scheinbar nicht fertiggestellt, was wiederum Einblicke in den nächsten Gartenbereich eröffnet.














Selbst große Steinblöcke sind zum Mauerbau geeignet und bieten Pflanzen einen Platz.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Die Farben des Herbstes

Langsam geht die Sommerblütenpracht zu Ende und der Herbst mit seinen satten Farben hält Einzug.
Kaum eine Pflanze hat noch im Verblühen so schöne Blüten wie die
Hortensie. Im Hochsommer weiß mit rotem Rand, wie die "Sabrina" vergrünt oder erröten die Blütendolden jetzt.











 Auch die Rispenhortensien wie "Limelight" zeigen nun verwaschene Farbtöne.










Andere wie die Eichenblatthortensien
punkten mit schöner Laubfärbung.
Man sieht sie kaum in den Gärten, dabei hat diese Hortensienart so viel zu bieten. Die meist weißen Rispenblütendolden sind vielleicht nicht so spektakulär wie bei den Bauernhortensien, aber das wunderschöne Laub macht dies wett.
Außerdem sind sie etwas frosthärter als die Bauernhortensien. In den letzten kalten Wintern hatte ich keine nennenswerte Frostschäden.







Unermüdlich blühen noch immer die
Herbstanemonen. Ich mag diese
Pflanzen sehr und man findet sie deshalb überall im Garten. Die Sorte kenne ich leider nicht, sie ist ein Ableger aus dem Garten meiner Nachbarin. Ich habe schon einige Male versucht auch andere Sorten zu pflanzen, hatte bisher aber kein Glück, meist überstanden sie den 1. Winter nicht.












Die Hagebutten der Essigrosen leuchten schon von weitem.
Aber sie werden noch überboten von den Samen des Pfaffenhütchens
(Euonymus europea). Dieser Strauch hat sich im wilderen Gartenteil selbst ausgesät.












Die Blätter der Felsenbirne kommen
im Gegenlicht besonders gut zur Geltung. Die Samen wurden bereits
von den Vögeln "abgeerntet".











Aber es gibt auch noch Arbeit.
Meine Balkonkastenbepflanzung für den Herbst steht schon bereit:
Astern,echter Gamander (Teucrium chamaedrys) und Schneemarbel
Luzula nivea). Schon seit Jahren pflanze ich in die Balkonkästen im Herbst neben Erika und Stiefmütterchen auch Stauden, die dann im Frühjahr in die Beete wandern. Der Gamander und die Schneemarbel sind wintergrün.

 



Was wäre der Herbstgarten ohne das
dunkelrote Laub des Wilden Weins.
Mittlerweile hat die Pflanze auch schon eine Holzpergola erobert.