Mittwoch, 11. Januar 2017

Savill Garden

Bei diesem grauen Schmuddelwetter kann man ein paar Farbtupfer gut gebrauchen. So wie die vielen schönen Rhododendren, Azaleen, Farne, Kamelien und Stauden im Savill Garden, einem wunderschönen englischen Waldgarten in der Nähe von Windsor.
 Große Flächen im parkähnlichen, 15 ha großen, Garten sind mit Rhododendren, Azaleen und auch Kamelien bewachsen meist unter großen alten Bäumen, wodurch der Garten eine schöne Athmosphäre vermittelt.

Im Frühjahr ist wohl alles mit Zwiebelgewächsen übersät, während der Garten im Herbst viele Besucher wegen seiner tollen Herbstfärbung der vielen Gehölze anzieht.
In einem Parkbereich wuchsen urige Glyzinien zum Teil direkt am Boden wie ein Baum und viele sogar direkt in die alten Bäume hinein.
Es gibt auch einen etwas formelleren Teil mit einem Rosengarten (waren leider noch nicht am blühen), einem Alpinum und auch wunderschönen Staudenbeeten.
Wer den schönen Waldgarten einmal selbst besuchen möchte, hier ist der Link(Klick) zum Garten.
Ich denke wir hatten mit unserm Gartenbesuch Ende Mai einen guten Zeitpunkt erwischt.
Bedingt durch das große Gelände sollte man genügend Zeit einplanen. Es gibt im Eingangsbereich noch eine Gärtnerei, einen Shop und wer wir wir gerne Scones essen möchte auch ein Cafe.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Wintergarten

Auch im Moseltal hat der Winter einmal Einzug gehalten mit Schnee und Frost und beschert so mal andere Gartenbilder.
 Ich gehöre ja zu den "Frühlingsschnipplern" oder "Stehenlassern" oder zu den "Ökogärtnern" oder wie man es auch immer nennt. Ich schneide alle Stauden erst im Frühjahr. Was zuerst aus pragmatischen Gründen geschah-ich konnte nämlich am Anfang die Austriebe der Stauden noch nicht identifizieren-mache ich nun bewusst.
 Ich finde es einfach schön im Wintergarten frostüberhauchte Samenstände oder Blütenreste zusehen.
Da ist sogar in einfachen Blättern eine schöne Ästethik zu sehen.
Und schneit es mal, haben Hortensienblüte plötzlich eine weisse  "Mütze" auf.
Zusatzeffekt ist auch der ökologische Aspekt. Da finden Vögel und auch andere Tiere in stehengelassenen Hagebutten oder Beeren  noch etwas zu fressen und in den Samen- und Blütenständen findet sicher noch das ein oder andere Insekt Unterschlupf. Ausserdem bietet sicher das Laub auch noch einen gewissen Kälteschutz. Ich finde auch das trockene Stengel besser zu schneiden sind als grüne, saftige Stengel.
Im Frühjahr erkennt man auch die Staudenhoste besser und tritt nicht versehentlich alles platt. Ich warte immer bis die ersten Ausstriebe zu erkennen sind.
Gerade Gräser finde ich ganz besonders hübsch im Frostkleid.
In meinen ersten Gartenjahren habe ich auch noch nicht so sehr auf immergrüne Pflanzen im Garten geachtet.Das hat sich mit den Jahren geändert denn jetzt durch den Schnee bilden sie eine gute Struktur im Garten.
Manche Stauden überraschen dann auch mit einem frischgrünen Blätterwerk wie hier die Elfenblume der Sorte  "Orangekönigin". Bei dem Epimedium schneide ich vorsichtig die alten Blätter ab, wenn die ersten Blütenaustriebe zu sehen sind. Man muss es beobachten, schneidet man zu spät erwischt man evtl die neuen Blütentriebe.
Und wie scheidet ihr eure Stauden? Herbst oder doch wie ich im Frühjahr?

Samstag, 24. Dezember 2016

Weihnachtswünsche


Ich wünsche euch besinnliche und schöne Weihnachtstage.
            Geniesst die gemeinsame Zeit  mit eurer Familie und euren Freunden. In diesen Tagen sicher eins    
                   der schönsten Geschenke.
            Uns allen wünsche ich ein gutes und vorallem friedliches neues Jahr und mehr Toleranz im Umgang
                           mit unseren Mitmenschen.

                                                            Dagmar